Stadtwerke Dillingen - Trinkwasser
Versorgungsgebiet Wasserwerk Nord
Im Gebäude des Wasserwerkes gibt es zwei voneinander getrennte Reinwasserkammern. Jede dieser Kammern faßt 1500 m³ Wasser. Hiermit wird die Stadt versorgt, die Einspeiseleitung verläuft vom Wasserwerk in Richtung Merziger Straße. Druck wird durch natürliches Gefälle (Höhenunterschied Stadt – Wasserwerk) erzeugt.
Desweiteren gibt es beim Wasserwerk Nord einen Turm mit ebenfalls zwei Kammern. Diese fassen je 300 m³ Wasser. Über den Turm wird nur die Pachtener Heide versorgt, die sogenannte „Hochzone“. Eine Versorgung der Hochzone aus den Erdbehältern ist nicht möglich, weil hierzu eine Druckerhöhungsanlage zwischengeschaltet werden müßte (Höhenunterschied zu gering). Die Turmhöhe beträgt ca. 50 m (Oberkante Wasserspiegel ca. 43-44 m). Die Abgabe der Reinwassermenge beträgt je Tag zwischen 1000 – 1400 m³ (Wasserwerk Nord gesamt).
Planungsbeginn für das Wasserwerk Nord war das Jahr 1969. Die Inbetriebnahme erfolgte im Sommer 1975. Während dieser Zeit wurden in das Werk und die Erschließung von 3 Tiefbrunnen etwa 5,5 Millionen DM investiert.
Inzwischen wurden in den Jahren 1993/94 und 2010/11 umfangreiche Renovierungs- und Sanierungsarbeiten vorgenommen.
Versorgungsgebiet Wasserwerk Heiligenberg
Im Erdbehälter des Wasserwerkes Heiligenberg gibt es zwei voneinander getrennte Reinwasserkammern. Jede diese Kammern faßt 1000 m³ Trinkwasser. Hier im Wasserwerk Heiligenberg wird das Rohwasser (Grundwasser) nur entsäuert. Das Wasserwerk Heiligenberg versorgt die Innenstadt, sowie die Stadtteile Überm Berg und Pachten. Hier kommt es zu einer teilweisen Mischung der Trinkwässer von Wasserwerk Nord und Wasserwerk Heiligenberg. Druck wird durch natürliche Gefälle erzeugt (Höhenunterschied Wasserwerk – Stadt). Abgabemenge etwa 1400 – 2000 m³ / Tag.
Versorgungsgebiet Wasserwerk Diefflen
Der Stadtteil Diefflen wird versorgt über einen Hochbehälter, der zwei getrennte Kammern von je 750 m³ Trinkwasser bereithält. Auch in Diefflen bedarf es keiner besonderen Zusatzeinrichtung, wie z. B. einer Druckerhöhungsanlage. Auch hier reicht das natürliche Gefälle vom Hochbehälter bis Verbraucher aus, um genügend Wasserdruck bereitzustellen.
Abgabemenge etwa 500 – 600 m³ / Tag.