Ab sofort kostenloses W-LAN in der Dillinger Innenstadt

„Freies W-LAN in der Innenstadt von Dillingen“, kündigen die Stadtwerke und die Stadt Dillingen an und geben damit quasi den Startschuss für ein freies Surfen im Internet, das sukzessiv in Dillingen ausgebaut werden soll. Am 09.02.17 stellten Arno Minn, Geschäftsführer der Stadtwerke Dillingen und Bürgermeister Franz-Josef Berg am Odilienplatz das Konzept vor. Dort wurde auch der erste Hotspot installiert, weitere Funksender am Gleisdreieck decken den Bereich Hüttenwerkstraße ab.

Die Testphase lief bereits seit Januar. „Besucher der Innenstadt haben nun die Möglichkeit, unseren freien WLAN-Zugang zu nutzen“, erklärt Arno Minn. Der sichere Zugang selbst läuft über VSE Net. Das freie W-LAN steht dem Nutzer innerhalb 24 Stunden zwei Stunden lang kostenlos zur Verfügung und zwar mit einer Geschwindigkeit von drei Megabit pro Sekunde und einem Volumen von bis zu 150 Megabit. Für ihre Kunden haben die Stadtwerke noch einen besonderen Bonus: Mit einem Premium-Zugang über entsprechende Zugangsdaten fällt die zeitliche Begrenzung weg, die Geschwindigkeit beträgt bis zu 100 Megabit pro Sekunde und die Volumenbegrenzung liegt bei einem Gigabyte pro 24 Stunden. Der Premiumzugang (einmalige Eingabe einer 4–stelligen PIN) kann auf der Homepage der Stadtwerke Dillingen kostenfrei beantragt werden.
Die Stadtwerke Dillingen haben gemeinsam mit der Stadt Dillingen und dem Telekommunikationsanbieter „schlau.com“ die notwendige Infrastruktur in der Innenstadt geschaffen. Entsprechend heißt der WLAN-Hotspot „schlau.com“ und ist auf dem Handy oder Tablet einfach auszuwählen. Für Stadtwerke-Kunden gibt es hier noch ein zusätzliches Bonbon: Überall in saarländischen Kommunen, in denen Hotspots von schlau.com installiert sind, kann kostenlos gesurft werden.
„Das Angebot jetzt in der Innenstadt ist quasi der Startschuss für einen weiteren Ausbau“, erklärt Bürgermeister Franz-Josef Berg. In einem zweiten Stepp soll der untere Teil der Stummstraße bis zum Rathaus und dem Bahnhofsumfeld ausgebaut werden. Und vor allem die Stadthalle und der Lokschuppen sollen entsprechende Funksender erhalten. „In einem weiteren Schritt wollen wir die Stadtteile mit einbeziehen“, sagt Berg.